Eine Einführung in Business Process Management (BPM)

Geschäftsprozesse bilden das Herzstück einer jeden Organisation.  Nur wenn sie effizient und reibungslos ablaufen, kann ein Unternehmen langfristig erfolgreich sein und seine Ziele zuverlässig erreichen. Business Process Management ist die elementare Basis, um Abläufe kontinuierlich zu optimieren und Betriebe in eine vollumfängliche Automatisierung und Digitalisierung zu führen. In diesem Bericht wird zunächst Business Process Management (BPM) als Managementdisziplin erläutert: Was ist BPM? Warum ist es wichtig? Wie funktioniert der BPM-Lebenszyklus und welche Vorteile gibt es? Im zweiten Schritt erfahren Sie, wie eine BPM-Software diese Methoden in der Praxis unterstützen kann und Ihnen hilft Effizienz, Transparenz und Automatisierung zu steigern.

Was ist BPM und wofür wird es eingesetzt?

Business Process Management ist eine Methode zur zielgerichteten Gestaltung, Ausführung, Analyse und kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse einer Organisation. Grafische Notationen wie die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) oder BPMN (Business Process Model and Notation) können genutzt werden, um Prozesse im Unternehmen übersichtlich darzustellen, was die Grundlage für professionelles Prozessmanagement ist.

Der einheitliche Modellierungsstandard BPMN 2.0 ist heute weit verbreitet. Die zentrale Frage „Wer macht was, wann und mit welchen Werkzeugen?“ lässt sich mit BPM leicht beantworten, da alle Bereiche einer Organisation in die Analyse einbezogen werden: von Mitarbeitenden über Systeme bis hin zu Kunden, Lieferanten und Partnern. Denn BPM macht sämtliche Prozesse definierbar und transparent.

Ziel dieses Konzepts ist es, alle Informationen über die Unternehmensprozesse zu nutzen und diese auf das Erreichen der Geschäftsziele auszurichten. Nur wer seine Prozesse kennt und versteht, kann sie optimieren, an Kundenbedürfnisse anpassen und Ziele schneller und effizienter erreichen. Da sich Prozesse und Ziele im Unternehmen ständig verändern, sollte Business Process Management nicht als einmaliges Projekt, sondern als kontinuierlicher Verbesserungsprozess verstanden werden.

Warum ist BPM wichtig für den Unternehmenserfolg?

Geschäftsprozesse bilden den Kern jeder Organisation. Sie müssen effektiv funktionieren, damit Unternehmen ihre Ziele erreichen und sich langfristig von Wettbewerbern abheben können.

Eine BPM-Lösung als Fundament der digitalen Transformation ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Mit einer digitalen Gesamtsicht auf das Unternehmen können Strukturen und Prozesse kontinuierlich bewertet und verbessert, neue Potenziale und Geschäftsmodelle entdeckt und datenbasierte Entscheidungen getroffen werden. Das führt zu einer End-to-End-Transparenz, schnellerer Prozessausführung und mehr Flexibilität durch Automatisierung.

Ein tiefes Prozessverständnis, kombiniert mit kontinuierlicher Optimierung und Automatisierung, reduziert Fehler, spart Zeit und bereitet Unternehmen auf neue Herausforderungen und Branchentrends vor. Ein BPM-System übersetzt diese Entwicklungen in strukturierte Workflows und neue Geschäftsmodelle.
Business Process Management schafft damit die Basis für höhere Produktivität und Effizienz und ist entscheidend für langfristigen Erfolg im Wettbewerb.

Der BPM-Lebenszyklus

Die Abläufe der verschiedenen BPM-Aktivitäten lassen sich in einem Regelkreis darstellen, der ein zentraler Bestandteil des Prozessmanagements ist. Er bietet einen detaillierten Einblick in die Prozesslandschaft und deckt Optimierungspotenziale auf. Da Unternehmen dynamisch agieren und ihre eigenen Geschäftsprozesse und Ziele kontinuierlich neu ausrichten, um sie zu optimieren, laufen die einzelnen Phasen des gesamten BPM-Lebenszyklus‘ iterativ ab.

 

business process management life cycle

1. Design
In einem ersten Schritt werden die bereits bestehenden Abläufe analysiert. Zudem werden bestimmte Ziele festgelegt, die mit dem Management der Geschäftsprozesse erreicht werden sollen.

2. Modellierung
In der  Modellierungsphase  werden Prozesse detailliert beschrieben und Soll-Prozesse definiert, die als Grundlage für die spätere Ausführung dienen.

3. Ausführung
Die modellierten Geschäftsprozesse werden aufgenommen und dokumentiert. Anschließend werden sie in einem Prozessmodell implementiert, im internen IT-System veröffentlicht und ausgeführt.

4. Monitoring
In dieser Phase werden die Vorgänge fortlaufend überwacht und analysiert. Ein datenbasierter Vergleich der Ist-Prozesse mit den modellierten Soll-Vorgaben deckt Optimierungspotenziale auf. Nur, wer die Potenziale und kritischen Stellen seiner Vorgänge genau kennt, kann daraus Lösungen und exakte Maßnahmen ableiten und sie effizient umsetzen.

5. Optimierung
Anhand der gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend Verbesserungsmaßnahmen an den Prozessen durchgeführt und die Zieldefinitionen umgesetzt. Mit klassischen Konzepten der Prozessoptimierung wie Kaizen oder Six Sigma sollen vor allem Durchlaufzeiten, Kosteneffizienz, Fehlerraten und weitere Kennzahlen überwacht und fortlaufend verbessert werden, zum Beispiel durch Prozessautomatisierungen oder -verbindungen.

Mit den Anpassungen an den Prozessen beginnt eine neue Design-Phase – der BPM-Lebenszyklus schließt sich und der Regelkreis startet erneut. Nur wenn die Prozesse diesen Regelkreis vollständig durchlaufen und alle Phasen des gesamten Lebenszyklus berücksichtigt werden, lassen sich Fortschritte messen und die einzelnen Prozesse kontinuierlich verbessern.

Die Vorteile von Business Process Management (BPM)

Ein systematisches, kontinuierliches digitales Prozessmanagement bietet auch ohne Softwareunterstützung, zahlreiche Vorteile.

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Automatisierung und Optimierung der Geschäftsprozesse
Reibungslose  Abläufe  erhöhen die  Leistungsqualität deutlich. Mit automatisierten Prozessen verringern sich die Durchlaufzeiten einzelner Prozess-Schritte und die Notwendigkeit von Einsichten und Kontrollen geht auf ein Minimum zurück, wodurch Unternehmen tagtäglich wertvolle Zeit einsparen.

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Transparente und konsistent dokumentierte End-to-End-Prozesse
Alle Geschäftsprozesse werden in einem zentralen Tool übersichtlich dokumentiert, sodass jederzeit klar ist, wie die Prozesse ablaufen und wer gerade welche Aufgabe bearbeitet. Diese Transparenz in den Vorgängen ermöglicht es, Optimierungs- und Automatisierungspotenziale frühzeitig zu erkennen und sinnvoll umzusetzen.

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Effizientes Workflow-Management und System-Kombinationen
Mit BPM designen, testen, implementieren und etablieren Unternehmen Interaktionen zwischen Mitarbeitern, Daten und Systemen – auch als Nicht-IT-Experten. Sie können Business Workflows aufsetzen, um die Prozessausführung zu erleichtern und verschiedene Systeme miteinander zu kombinieren.

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Kontinuierliches Monitoring und datenbasierte Analyse
Die ständige Überwachung und Visualisierung der Prozesse in Echtzeit ist Voraussetzung für eine anschließende Optimierung. Die ermittelten Daten ermöglichen zum Beispiel einen Soll-Ist-Vergleich, stellen Durchschnittswerte fest und decken mögliche Abweichungen auf.

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Wandel hin zu einer agilen und prozessorientierten Organisation
Mithilfe eines BPM-Tools legen Unternehmen den Fokus auf die eigenen Abläufe und verankern sie umfassend im eigenen Betrieb. So können die Prozesse systematisch an die Anforderungen der Kunden und Ziele der Organisation ausgerichtet werden und tragen maßgeblich zum Erfolg bei.

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Mehr Transparenz dank reduzierter System- und Prozesskomplexität
Werden zuvor manuelle Prozessschritte umstrukturiert und digitalisiert, reduzieren sich meist auch die daran beteiligten Personen, sodass es weniger Schnittstellen im Prozess gibt. Das minimiert nicht nur die Komplexität der Prozesslandschaft, sondern führt gleichzeitig zu mehr Stabilität und Transparenz.

Quick Wins
Verschiedene Verbesserungen wie standardisierte Workflows, klarere Verantwortlichkeiten und eine bessere Ausrichtung auf Ziele können allein durch die Anwendung von BPM-Prinzipien erreicht werden. Unternehmen erzielen häufig schon früh spürbare Vorteile, noch bevor eine BPM-Suite eingeführt wird.

Was ist der Unterschied zwischen BPM und BPMN?

Die Begriffe BPM und BPMN werden häufig synonym verwendet, doch was bedeuten sie eigentlich?

BPM (Business Process Management) ist die Management-Disziplin. Sie umfasst Strategie, Governance, Rollen, Methoden und die kontinuierliche Verbesserung von Geschäftsprozessen.

BPMN (Business Process Model and Notation) ist eine standardisierte Modellierungssprache, zur Darstellung von Prozessen, die sowohl für Fachabteilungen als auch für die IT leicht verständlich ist.

Kurz gesagt: BPM ist das, was man tut, BPMN ist die Art und Weise, wie man es visualisiert. 
BPMN-Diagramme sind wichtige Werkzeuge im Business Process Management, um Prozesse in einer BPM-Initiative zu dokumentieren und zu kommunizieren.

Welche Arten von Business Process Management (BPM) gibt es?

Nicht jede BPM-Initiative sieht gleich aus. Je nach Schwerpunkt können Organisationen unterschiedliche Arten des Business Process Management anwenden. Hier einige Beispiele:

Team Icon

Mitarbeiterzentriertes BPM

Konzentriert sich auf Prozesse mit vielen menschlichen Interaktionen und Freigaben, wie z. B. in HR, Kundenservice oder Einkauf. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu unterstützen und klare Verantwortlichkeiten zu definieren.

Integriertes Managementsystem Icon

Integrationszentriertes oder system-zentriertes BPM

Fokussiert auf die Integration von IT-Systemen (z. B. ERP, CRM oder Fachanwendungen) und die Orchestrierung von Datenflüssen über Systemgrenzen hinweg.

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Dokumentenzentriertes oder dokumentenorientiertes BPM

Hierbei geht es um Prozesse, die sich um Dokumente und Formulare drehen, einschließlich Weiterleitung, Freigaben und Archivierung.

Entwicklung Icon

Intelligentes BPM (iBPM)

Kombiniert klassisches BPM mit Technologien wie Process Mining, künstlicher Intelligenz (KI) und Advanced Analytics, um Muster automatisch zu erkennen, Engpässe zu identifizieren und Verbesserungen vorzuschlagen.

Ein moderner BPM-Ansatz ist eine Kombination aus den oben genannten BPM-Typen und ermöglicht eine durchgängige, prozessorientierte Organisation.

Was ist ein BPM-Tool und wofür wird es verwendet?

Sobald BPM im Unternehmen etabliert ist, stellt sich die Frage, wie sich die Methode digital am besten umsetzen lässt. Eine leistungsfähige BPM-Solution unterstützt dabei, BPM im täglichen Arbeitsablauf wirksam anzuwenden. Ein BPM-Tool wird typischerweise eingesetzt, um:

  • alle relevanten Geschäftsprozesse an einem zentralen Ort zu modellieren und zu dokumentieren
  • Prozesse in einem zentralen Prozess-Portal zu veröffentlichen und zu kommunizieren
  • ausgewählte Workflows digital auszuführen und zu automatisieren
  • die Prozessleistung mithilfe von Dashboards und KPIs zu überwachen und zu analysieren
  • kontinuierliche Verbesserungen durch Feedback und Simulationen zu unterstützen

Mit anderen Worten: Eine BPM-Software übersetzt und digitalisiert die konzeptionellen Ideen des Business Prozess Management in konkrete, wiederholbare und messbare Workflows innerhalb Ihrer Organisation.

BPM Tool
KI-gestütztes BPM

Wie kann man mit einer BPM-Software Effizienz und Produktivität steigern?

Eine BPM-Software steigert  Effizienz und Produktivität , indem sie:

  • manuelle Arbeit  reduziert: Routinetätigkeiten werden digitalisiert, Formulare standardisiert und Daten nur einmalig erfasst.
  • Durchlaufzeiten verkürzt: Automatisierte Workflows leiten Aufgaben an zuständige Personen weiter, senden Reminder und stellen die termingerechte Bearbeitung sicher.
  • die Prozessqualität erhöht: Standardisierte Abläufe sorgen für weniger Fehler, weniger Abweichungen und stabilere Ergebnisse.
  • Echtzeit-Monitoring  ermöglicht: Dashboards und Berichte machen Engpässe und fehlende Kapazitäten sofort sichtbar und ermöglichen schnelle, gezielte Maßnahmen.
  • die Zusammenarbeit verbessert: Ein gemeinsames Prozessportal hilft Usern, Abhängigkeiten und Übergaben zwischen Abteilungen besser zu verstehen.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl einer BPM-Solution wichtig?

Die Auswahl der richtigen BPM-Software ist eine strategische Entscheidung. Eine starke BPM-Solution hilft nicht nur beim Modellieren von Prozessen, sondern auch bei deren Ausführung, Messung und kontinuierlicher Verbesserung und das alles auf einer Plattform. Wichtige Kriterien sind:

Benutzerfreundlichkeit

Intuitive Modellierung und Navigation für Fachanwender, nicht nur für BPM-Experten

Unterstützung verschiedener Standards

Vor allem BPMN 2.0, aber ggf. auch weitere Notationen

Workflow-Automatisierung

Integrierte Workflow-Engine mit No-Code- und Low-Code-Optionen

Analytics

KPIs, Reports und tiefe Einblicke in die tatsächliche Ausführung

Integrationsfähigkeit

Schnittstellen und APIs zu ERP-, CRM-, HR- und Fachsystemen

Skalierbarkeit

Die Lösung sollte mit dem Unternehmen und der Nutzerzahl wachsen können

Governance und Compliance

Rollen, Berechtigungen, Versionen und Audit Trails

KI-Unterstützung

Intelligente Assistenten für Modellierung, Dokumentation, Analyse und Empfehlungen

Bereitstellungsmodell & Sicherheit

Cloud oder On-Premises, Zertifizierungen und Datenschutz

Mit GBTEC sind wir von einer fragmentierten und inkonsistenten Prozessdokumentation zu einem effektiven globalen Prozessmanagement übergegangen. Diese Transformation hat es uns ermöglicht, unsere Arbeitsweise und die Wertschöpfung grundlegend zu überdenken – Kosten zu senken, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Wachstum voranzutreiben.

Christopher Cushnan Process Evolution Lead at Cemex

Welche Fragen sollten Sie einem BPM-Anbieter stellen?

Bei der Bewertung von BPM-Tools und Business-Process-Management-Software ist es hilfreich, Anbietern unter anderem folgende Fragen zu stellen:

  • Wie schnell lässt sich aus dem ersten Prozessmodell ein funktionierender Workflow erstellen?
  • Welche Modellierungsstandards und Notationen unterstützt Ihr Tool? (z. B. BPMN 2.0)?
  • Wie werden Governance, Versionierung und Freigaben von Prozessmodellen unterstützt?
  • Gibt es Integrationsmöglichkeiten für unsere bestehenden Systeme (ERP, CRM, HR usw.)?
  • Welche Automatisierungsfunktionen sind enthalten und für welche benötigen wir zusätzliche Tools?
  • Wird bereits KI in Ihrer BPM-Software eingesetzt? (z. B. für Modellierung, Analyse oder Optimierung)?
  • Welche Zertifizierungen und Sicherheitsmaßnahmen bieten Sie an?

Diese Fragen helfen sicherzustellen, dass die ausgewählte BPM-Software sowohl zu Ihren technischen Anforderungen als auch zu Ihrem organisatorischen Reifegrad passt.

Häufige Fehler bei der Einführung von BPM-Software

Selbst die beste BPM-Solution kann grundlegende Projektfehler nicht ausgleichen. Typische Stolperfallen sind:

  • Unklare Erfolgskriterien oder fehlende Business Cases
  • Die Organisation überfordern, statt sich auf wirkungsvolle Prozesse zu konzentrieren
  • Prozessdesigns, die auf dem Papier gut aussehen, in der Praxis aber nicht gut umsetzbar sind
  • Mangelnde Kommunikation, fehlende Schulungen und Befürworter
  • Ineffiziente Workflows digitalisieren, ohne sie vorher zu vereinfachen
  • Keine klaren Zuständigkeiten für Prozessverantwortung und Updates

Eine klare BPM-Strategie, kombiniert mit einer iterativen Umsetzung, hilft, diese Fehler zu vermeiden und schnell sichtbare Ergebnisse zu erzielen.

Brauchen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ein BPM-Tool?

Viele KMU fragen sich, ob eine dedizierte BPM-Software nur für große Konzerne relevant ist. In der Praxis hängt die Entscheidung weniger von der Unternehmensgröße ab, sondern vielmehr von der Komplexität und den Anforderungen der Geschäftsprozesse.
Eine BPM-Solution kann auch für kleine und mittelständische Unternehmen Vorteile bringen, zum Beispiel wenn:

process optimization

Prozesse zunehmend komplexer und abteilungsübergreifend werden

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manuelle Workarounds mit Tabellen und E-Mails das Fehlerrisiko erhöhen

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Zertifizierungs- oder regulatorische Anforderungen (z. B. ISO-Standards) erfüllt werden müssen

Prozess Digitalisierung Icon

Wachstums- und Digitalisierungsprojekte klare, skalierbare Prozesse erfordern

Kann man eine BPM-Software in ERP-, CRM- und andere Systeme integrieren?

Für  durchgängige Prozesse sollte  ein BPM-Tool nahtlos in die bestehende IT-Landschaft integriert werden.

Typische Integrationsszenarien umfassen

  • ERP-Systeme für Finanz-, Logistik- und Produktionsprozesse
  • CRM-Systeme für Vertriebs-, Marketing- und Kundenservice-Workflows
  • HR-Systeme für Onboarding, Offboarding und Self-Services der Mitarbeitenden
  • Fachspezifische Anwendungen für branchenspezifische oder abteilungsbezogene Prozesse

Ein modernes BPM-Tool ermöglicht die Integration mit diesen Systemen beispielsweise über

  • APIs und Schnittstellen
  • Ereignisbasierte Integration
  • Daten-Synchronisation

Automatisierung mit Business Process Management

Neben der reinen Prozessmodellierung ist eine professionelle BPM-Software unter Einbezug von Best-of-Breed Technologien wie RPA, Künstlicher Intelligenz und Process Mining darüber hinaus auch eine elementare Basis für eine umfassende Prozessautomatisierung, die ein zentraler Bestandteil des digitalen Wandels ist. Process-Mining-Technologien erkennen zum Beispiel Automatisierungs- und Optimierungspotenziale frühzeitig, da sie eine objektive Transparenz durch Tool-basierte Prozessanalysen ermöglichen. Mit Robotic Process Automation (RPA) lassen sich Workflows automatisieren, indem sogenannte Software-Roboter repetitive Tätigkeiten übernehmen. In RPA-Tools lassen sich dafür strukturierte Inhalte anlegen und Software-Bots konfigurieren, die Transaktionen verarbeiten und mit anderen digitalen Systemen kommunizieren können.

Durch den Einsatz dieser neuen Technologien ergeben sich einige Wettbewerbsvorteile wie höhere Prozessgeschwindigkeiten, Kosteneinsparungen, eine gesteigerte Prozessqualität sowie eine effektivere Mitarbeiterauslastung. Damit Organisationen nicht wahllos Prozesse automatisieren, sollte das Prozessmodell  ganzheitlichbetrachtet werden. Statt einzelner isolierter Bots entstehen so prozessspezifische, wirklich wertschöpfende Automatisierungslösungen.

Das passende BPM-Tool an Ihrer Seite: Die BIC Platform

Entdecken Sie unsere vollumfängliche BPM-Suite BIC Platform und profitieren Sie von den zahlreichen Vorteilen einer professionellen BPM-Software. Egal ob Prozessmodellierung, -ausführung, -messung oder -optimierung: Mit unseren leistungsstarken Modulen BIC Process Design, BIC EAM, BIC Process Execution und BIC GRC Solutions holen Sie das Beste aus Ihren Prozessen heraus und treiben die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen voran. 
Alle Tools lassen sich individuell miteinander kombinieren, sodass Ihre Anforderungen passgenau abgedeckt werden und Sie Ihre Unternehmensziele effizient erreichen. BIC steht zudem für fortschrittlichste Technologie, modernstes Design und hohe Usability - überzeugen Sie sich selbst.

Mit BPM die digitale Transformation meistern

Wer sich den Herausforderungen der digitalen Transformation stellt und Veränderungen als Chance wahrnimmt, legt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Eine innovative BPM-Lösung bildet die fundamentale Grundlage, damit Unternehmen ihre Business Transformation meistern können. Bestehende Geschäftsprozesse werden optimiert und wenn möglich automatisiert, und neue Geschäftsmodelle lassen sich ganzheitlich entlang funktionsübergreifender Prozesse erfolgreich etablieren.

Der digitale Wandel stellt IT und Geschäftsprozesse ständig vor neue Anforderungen. Eine ganzheitliche Veränderung wird daher wichtiger denn je, damit Betriebe ihre Effizienz und Qualität nachhaltig steigern sowie eine zielorientierte Standardisierung erreichen.

Auf lange Sicht führt der Einsatz von Business Process Management dazu, dass Unternehmen die zunehmende Prozesskomplexität leichter managen, flexible Anpassungen schneller vornehmen und ihren Kunden anhand datenbasierter Informationen bessere Produkte und Services anbieten können. Ziel und Nutzen: Sich vom Wettbewerb absetzen und langfristig am Markt erfolgreich sein.

 

Über den Experten

Gregor Greinke

CEO

Gregor, Gründer von GBTEC, ist ein führender Experte für Business Process & IT Transformation. Seit mehr als 20 Jahren prägt er die BPM-Welt entscheidend mit. Seine Leidenschaft für effiziente Prozessgestaltung entdeckte er bereits während seines Studiums der Wirtschaftsinformatik. Als Mastermind der BIC Platform entwickelt er mit dem GBTEC-Team eine umfassende Software-Suite, die den gesamten Transformationszyklus abdeckt – von intelligentem Business Process Management (iBPM) und Enterprise Architecture Management (EAM) über Digital Process Automation (DPA) und Process Mining bis hin zu Governance, Risk und Compliance (GRC).

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