BIC Process Design
Understand & Transform
Entfesseln Sie operative Exzellenz mit der intuitivsten KI-gestützten BPM Software.
It seems that you come from a German speaking country. Here you can change the language
EnglishGeschäftsprozesse bilden das Herzstück einer jeden Organisation. Nur wenn sie effizient und reibungslos ablaufen, kann ein Unternehmen langfristig erfolgreich sein und seine Ziele zuverlässig erreichen. Business Process Management ist die elementare Basis, um Abläufe kontinuierlich zu optimieren und Betriebe in eine vollumfängliche Automatisierung und Digitalisierung zu führen. In diesem Bericht wird zunächst Business Process Management (BPM) als Managementdisziplin erläutert: Was ist BPM? Warum ist es wichtig? Wie funktioniert der BPM-Lebenszyklus und welche Vorteile gibt es? Im zweiten Schritt erfahren Sie, wie eine BPM-Software diese Methoden in der Praxis unterstützen kann und Ihnen hilft Effizienz, Transparenz und Automatisierung zu steigern.
Table of Contents
Author
Gregor Greinke

Business Process Management ist eine Methode zur zielgerichteten Gestaltung, Ausführung, Analyse und kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse einer Organisation. Grafische Notationen wie die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) oder BPMN (Business Process Model and Notation) können genutzt werden, um Prozesse im Unternehmen übersichtlich darzustellen, was die Grundlage für professionelles Prozessmanagement ist.
Der einheitliche Modellierungsstandard BPMN 2.0 ist heute weit verbreitet. Die zentrale Frage „Wer macht was, wann und mit welchen Werkzeugen?“ lässt sich mit BPM leicht beantworten, da alle Bereiche einer Organisation in die Analyse einbezogen werden: von Mitarbeitenden über Systeme bis hin zu Kunden, Lieferanten und Partnern. Denn BPM macht sämtliche Prozesse definierbar und transparent.
Ziel dieses Konzepts ist es, alle Informationen über die Unternehmensprozesse zu nutzen und diese auf das Erreichen der Geschäftsziele auszurichten. Nur wer seine Prozesse kennt und versteht, kann sie optimieren, an Kundenbedürfnisse anpassen und Ziele schneller und effizienter erreichen. Da sich Prozesse und Ziele im Unternehmen ständig verändern, sollte Business Process Management nicht als einmaliges Projekt, sondern als kontinuierlicher Verbesserungsprozess verstanden werden.

Geschäftsprozesse bilden den Kern jeder Organisation. Sie müssen effektiv funktionieren, damit Unternehmen ihre Ziele erreichen und sich langfristig von Wettbewerbern abheben können.
Eine BPM-Lösung als Fundament der digitalen Transformation ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Mit einer digitalen Gesamtsicht auf das Unternehmen können Strukturen und Prozesse kontinuierlich bewertet und verbessert, neue Potenziale und Geschäftsmodelle entdeckt und datenbasierte Entscheidungen getroffen werden. Das führt zu einer End-to-End-Transparenz, schnellerer Prozessausführung und mehr Flexibilität durch Automatisierung.
Ein tiefes Prozessverständnis, kombiniert mit kontinuierlicher Optimierung und Automatisierung, reduziert Fehler, spart Zeit und bereitet Unternehmen auf neue Herausforderungen und Branchentrends vor. Ein BPM-System übersetzt diese Entwicklungen in strukturierte Workflows und neue Geschäftsmodelle.
Business Process Management schafft damit die Basis für höhere Produktivität und Effizienz und ist entscheidend für langfristigen Erfolg im Wettbewerb.
Die Abläufe der verschiedenen BPM-Aktivitäten lassen sich in einem Regelkreis darstellen, der ein zentraler Bestandteil des Prozessmanagements ist. Er bietet einen detaillierten Einblick in die Prozesslandschaft und deckt Optimierungspotenziale auf. Da Unternehmen dynamisch agieren und ihre eigenen Geschäftsprozesse und Ziele kontinuierlich neu ausrichten, um sie zu optimieren, laufen die einzelnen Phasen des gesamten BPM-Lebenszyklus‘ iterativ ab.
1. Design
In einem ersten Schritt werden die bereits bestehenden Abläufe analysiert. Zudem werden bestimmte Ziele festgelegt, die mit dem Management der Geschäftsprozesse erreicht werden sollen.
2. Modellierung
In der Modellierungsphase werden Prozesse detailliert beschrieben und Soll-Prozesse definiert, die als Grundlage für die spätere Ausführung dienen.
3. Ausführung
Die modellierten Geschäftsprozesse werden aufgenommen und dokumentiert. Anschließend werden sie in einem Prozessmodell implementiert, im internen IT-System veröffentlicht und ausgeführt.
4. Monitoring
In dieser Phase werden die Vorgänge fortlaufend überwacht und analysiert. Ein datenbasierter Vergleich der Ist-Prozesse mit den modellierten Soll-Vorgaben deckt Optimierungspotenziale auf. Nur, wer die Potenziale und kritischen Stellen seiner Vorgänge genau kennt, kann daraus Lösungen und exakte Maßnahmen ableiten und sie effizient umsetzen.
5. Optimierung
Anhand der gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend Verbesserungsmaßnahmen an den Prozessen durchgeführt und die Zieldefinitionen umgesetzt. Mit klassischen Konzepten der Prozessoptimierung wie Kaizen oder Six Sigma sollen vor allem Durchlaufzeiten, Kosteneffizienz, Fehlerraten und weitere Kennzahlen überwacht und fortlaufend verbessert werden, zum Beispiel durch Prozessautomatisierungen oder -verbindungen.
Mit den Anpassungen an den Prozessen beginnt eine neue Design-Phase – der BPM-Lebenszyklus schließt sich und der Regelkreis startet erneut. Nur wenn die Prozesse diesen Regelkreis vollständig durchlaufen und alle Phasen des gesamten Lebenszyklus berücksichtigt werden, lassen sich Fortschritte messen und die einzelnen Prozesse kontinuierlich verbessern.
Ein systematisches, kontinuierliches digitales Prozessmanagement bietet auch ohne Softwareunterstützung, zahlreiche Vorteile.
Automatisierung und Optimierung der Geschäftsprozesse
Reibungslose Abläufe erhöhen die Leistungsqualität deutlich. Mit automatisierten Prozessen verringern sich die Durchlaufzeiten einzelner Prozess-Schritte und die Notwendigkeit von Einsichten und Kontrollen geht auf ein Minimum zurück, wodurch Unternehmen tagtäglich wertvolle Zeit einsparen.
Transparente und konsistent dokumentierte End-to-End-Prozesse
Alle Geschäftsprozesse werden in einem zentralen Tool übersichtlich dokumentiert, sodass jederzeit klar ist, wie die Prozesse ablaufen und wer gerade welche Aufgabe bearbeitet. Diese Transparenz in den Vorgängen ermöglicht es, Optimierungs- und Automatisierungspotenziale frühzeitig zu erkennen und sinnvoll umzusetzen.
Effizientes Workflow-Management und System-Kombinationen
Mit BPM designen, testen, implementieren und etablieren Unternehmen Interaktionen zwischen Mitarbeitern, Daten und Systemen – auch als Nicht-IT-Experten. Sie können Business Workflows aufsetzen, um die Prozessausführung zu erleichtern und verschiedene Systeme miteinander zu kombinieren.
Kontinuierliches Monitoring und datenbasierte Analyse
Die ständige Überwachung und Visualisierung der Prozesse in Echtzeit ist Voraussetzung für eine anschließende Optimierung. Die ermittelten Daten ermöglichen zum Beispiel einen Soll-Ist-Vergleich, stellen Durchschnittswerte fest und decken mögliche Abweichungen auf.
Wandel hin zu einer agilen und prozessorientierten Organisation
Mithilfe eines BPM-Tools legen Unternehmen den Fokus auf die eigenen Abläufe und verankern sie umfassend im eigenen Betrieb. So können die Prozesse systematisch an die Anforderungen der Kunden und Ziele der Organisation ausgerichtet werden und tragen maßgeblich zum Erfolg bei.
Mehr Transparenz dank reduzierter System- und Prozesskomplexität
Werden zuvor manuelle Prozessschritte umstrukturiert und digitalisiert, reduzieren sich meist auch die daran beteiligten Personen, sodass es weniger Schnittstellen im Prozess gibt. Das minimiert nicht nur die Komplexität der Prozesslandschaft, sondern führt gleichzeitig zu mehr Stabilität und Transparenz.
Quick Wins
Verschiedene Verbesserungen wie standardisierte Workflows, klarere Verantwortlichkeiten und eine bessere Ausrichtung auf Ziele können allein durch die Anwendung von BPM-Prinzipien erreicht werden. Unternehmen erzielen häufig schon früh spürbare Vorteile, noch bevor eine BPM-Suite eingeführt wird.
Die Begriffe BPM und BPMN werden häufig synonym verwendet, doch was bedeuten sie eigentlich?
BPM (Business Process Management) ist die Management-Disziplin. Sie umfasst Strategie, Governance, Rollen, Methoden und die kontinuierliche Verbesserung von Geschäftsprozessen.
BPMN (Business Process Model and Notation) ist eine standardisierte Modellierungssprache, zur Darstellung von Prozessen, die sowohl für Fachabteilungen als auch für die IT leicht verständlich ist.
Kurz gesagt: BPM ist das, was man tut, BPMN ist die Art und Weise, wie man es visualisiert.
BPMN-Diagramme sind wichtige Werkzeuge im Business Process Management, um Prozesse in einer BPM-Initiative zu dokumentieren und zu kommunizieren.
Nicht jede BPM-Initiative sieht gleich aus. Je nach Schwerpunkt können Organisationen unterschiedliche Arten des Business Process Management anwenden. Hier einige Beispiele:
Konzentriert sich auf Prozesse mit vielen menschlichen Interaktionen und Freigaben, wie z. B. in HR, Kundenservice oder Einkauf. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu unterstützen und klare Verantwortlichkeiten zu definieren.
Fokussiert auf die Integration von IT-Systemen (z. B. ERP, CRM oder Fachanwendungen) und die Orchestrierung von Datenflüssen über Systemgrenzen hinweg.
Hierbei geht es um Prozesse, die sich um Dokumente und Formulare drehen, einschließlich Weiterleitung, Freigaben und Archivierung.
Kombiniert klassisches BPM mit Technologien wie Process Mining, künstlicher Intelligenz (KI) und Advanced Analytics, um Muster automatisch zu erkennen, Engpässe zu identifizieren und Verbesserungen vorzuschlagen.
Ein moderner BPM-Ansatz ist eine Kombination aus den oben genannten BPM-Typen und ermöglicht eine durchgängige, prozessorientierte Organisation.
Sobald BPM im Unternehmen etabliert ist, stellt sich die Frage, wie sich die Methode digital am besten umsetzen lässt. Eine leistungsfähige BPM-Solution unterstützt dabei, BPM im täglichen Arbeitsablauf wirksam anzuwenden. Ein BPM-Tool wird typischerweise eingesetzt, um:
Mit anderen Worten: Eine BPM-Software übersetzt und digitalisiert die konzeptionellen Ideen des Business Prozess Management in konkrete, wiederholbare und messbare Workflows innerhalb Ihrer Organisation.
Eine BPM-Software steigert Effizienz und Produktivität , indem sie:
Die Auswahl der richtigen BPM-Software ist eine strategische Entscheidung. Eine starke BPM-Solution hilft nicht nur beim Modellieren von Prozessen, sondern auch bei deren Ausführung, Messung und kontinuierlicher Verbesserung und das alles auf einer Plattform. Wichtige Kriterien sind:
Intuitive Modellierung und Navigation für Fachanwender, nicht nur für BPM-Experten
Vor allem BPMN 2.0, aber ggf. auch weitere Notationen
Integrierte Workflow-Engine mit No-Code- und Low-Code-Optionen
KPIs, Reports und tiefe Einblicke in die tatsächliche Ausführung
Schnittstellen und APIs zu ERP-, CRM-, HR- und Fachsystemen
Die Lösung sollte mit dem Unternehmen und der Nutzerzahl wachsen können
Rollen, Berechtigungen, Versionen und Audit Trails
Intelligente Assistenten für Modellierung, Dokumentation, Analyse und Empfehlungen
Cloud oder On-Premises, Zertifizierungen und Datenschutz
Bei der Bewertung von BPM-Tools und Business-Process-Management-Software ist es hilfreich, Anbietern unter anderem folgende Fragen zu stellen:
Diese Fragen helfen sicherzustellen, dass die ausgewählte BPM-Software sowohl zu Ihren technischen Anforderungen als auch zu Ihrem organisatorischen Reifegrad passt.


Selbst die beste BPM-Solution kann grundlegende Projektfehler nicht ausgleichen. Typische Stolperfallen sind:
Eine klare BPM-Strategie, kombiniert mit einer iterativen Umsetzung, hilft, diese Fehler zu vermeiden und schnell sichtbare Ergebnisse zu erzielen.
Viele KMU fragen sich, ob eine dedizierte BPM-Software nur für große Konzerne relevant ist. In der Praxis hängt die Entscheidung weniger von der Unternehmensgröße ab, sondern vielmehr von der Komplexität und den Anforderungen der Geschäftsprozesse.
Eine BPM-Solution kann auch für kleine und mittelständische Unternehmen Vorteile bringen, zum Beispiel wenn:
Prozesse zunehmend komplexer und abteilungsübergreifend werden
manuelle Workarounds mit Tabellen und E-Mails das Fehlerrisiko erhöhen
Zertifizierungs- oder regulatorische Anforderungen (z. B. ISO-Standards) erfüllt werden müssen
Wachstums- und Digitalisierungsprojekte klare, skalierbare Prozesse erfordern
Für durchgängige Prozesse sollte ein BPM-Tool nahtlos in die bestehende IT-Landschaft integriert werden.

Neben der reinen Prozessmodellierung ist eine professionelle BPM-Software unter Einbezug von Best-of-Breed Technologien wie RPA, Künstlicher Intelligenz und Process Mining darüber hinaus auch eine elementare Basis für eine umfassende Prozessautomatisierung, die ein zentraler Bestandteil des digitalen Wandels ist. Process-Mining-Technologien erkennen zum Beispiel Automatisierungs- und Optimierungspotenziale frühzeitig, da sie eine objektive Transparenz durch Tool-basierte Prozessanalysen ermöglichen. Mit Robotic Process Automation (RPA) lassen sich Workflows automatisieren, indem sogenannte Software-Roboter repetitive Tätigkeiten übernehmen. In RPA-Tools lassen sich dafür strukturierte Inhalte anlegen und Software-Bots konfigurieren, die Transaktionen verarbeiten und mit anderen digitalen Systemen kommunizieren können.
Durch den Einsatz dieser neuen Technologien ergeben sich einige Wettbewerbsvorteile wie höhere Prozessgeschwindigkeiten, Kosteneinsparungen, eine gesteigerte Prozessqualität sowie eine effektivere Mitarbeiterauslastung. Damit Organisationen nicht wahllos Prozesse automatisieren, sollte das Prozessmodell ganzheitlichbetrachtet werden. Statt einzelner isolierter Bots entstehen so prozessspezifische, wirklich wertschöpfende Automatisierungslösungen.
Entdecken Sie unsere vollumfängliche BPM-Suite BIC Platform und profitieren Sie von den zahlreichen Vorteilen einer professionellen BPM-Software. Egal ob Prozessmodellierung, -ausführung, -messung oder -optimierung: Mit unseren leistungsstarken Modulen BIC Process Design, BIC EAM, BIC Process Execution und BIC GRC Solutions holen Sie das Beste aus Ihren Prozessen heraus und treiben die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen voran.
Alle Tools lassen sich individuell miteinander kombinieren, sodass Ihre Anforderungen passgenau abgedeckt werden und Sie Ihre Unternehmensziele effizient erreichen. BIC steht zudem für fortschrittlichste Technologie, modernstes Design und hohe Usability - überzeugen Sie sich selbst.
Wer sich den Herausforderungen der digitalen Transformation stellt und Veränderungen als Chance wahrnimmt, legt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Eine innovative BPM-Lösung bildet die fundamentale Grundlage, damit Unternehmen ihre Business Transformation meistern können. Bestehende Geschäftsprozesse werden optimiert und wenn möglich automatisiert, und neue Geschäftsmodelle lassen sich ganzheitlich entlang funktionsübergreifender Prozesse erfolgreich etablieren.
Der digitale Wandel stellt IT und Geschäftsprozesse ständig vor neue Anforderungen. Eine ganzheitliche Veränderung wird daher wichtiger denn je, damit Betriebe ihre Effizienz und Qualität nachhaltig steigern sowie eine zielorientierte Standardisierung erreichen.
Auf lange Sicht führt der Einsatz von Business Process Management dazu, dass Unternehmen die zunehmende Prozesskomplexität leichter managen, flexible Anpassungen schneller vornehmen und ihren Kunden anhand datenbasierter Informationen bessere Produkte und Services anbieten können. Ziel und Nutzen: Sich vom Wettbewerb absetzen und langfristig am Markt erfolgreich sein.

CEO
Gregor, Gründer von GBTEC, ist ein führender Experte für Business Process & IT Transformation. Seit mehr als 20 Jahren prägt er die BPM-Welt entscheidend mit. Seine Leidenschaft für effiziente Prozessgestaltung entdeckte er bereits während seines Studiums der Wirtschaftsinformatik. Als Mastermind der BIC Platform entwickelt er mit dem GBTEC-Team eine umfassende Software-Suite, die den gesamten Transformationszyklus abdeckt – von intelligentem Business Process Management (iBPM) und Enterprise Architecture Management (EAM) über Digital Process Automation (DPA) und Process Mining bis hin zu Governance, Risk und Compliance (GRC).
Wir haben alle Informationen, die Sie benötigen, um Ihr volles Prozesspotenzial zu entfalten. Werfen Sie einen Blick auf unsere Wiki Seite und beginnen Sie noch heute damit, die Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens zu verbessern.