BIC Process Design
Understand & Transform
Entfesseln Sie operative Exzellenz mit der intuitivsten KI-gestützten BPM Software.
It seems that you come from a German speaking country. Here you can change the language
EnglishMarktglobalisierung und Digitalisierung haben viele positive Effekte, bringen jedoch auch eine Reihe an neuartigen Risiken mit sich. Gleichzeitig verschärfen sich weltweit die gesetzlichen Anforderungen an das Risikomanagement. Um Ihr Unternehmen nachhaltig abzusichern, ist eine moderne und leistungsfähige Lösung für das Enterprise Risk Management (ERM) unabdingbar. Eine professionelle Risk Management Solution sorgt für volle Transparenz über Ihre aktuelle Risikolage und hilft Ihnen, Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.
Table of contents
Author
Gert Poglin

Enterprise Risk Management (ERM) beschreibt einen unternehmensweiten, integrierten Ansatz zur Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken. Ziel ist es, potenzielle Gefahren systematisch möglichst gering zu halten und gleichzeitig Chancen zu erkennen und zu nutzen, die einen effektiven Beitrag zur Erreichung der strategischen Unternehmensziele leisten – etwa durch die Stärkung von Reputation, Liquidität, Wettbewerbsfähigkeit oder Innovationskraft.
Deswegen sollte Enterprise Risk Management als strategisches Framework und ganzheitliches Managementsystem verstanden werden, das es ermöglicht, Risiken gezielt mit Unternehmenszielen zu verknüpfen und auf Basis verlässlicher Daten fundierte Entscheidungen zur Risikosteuerung zu treffen.
Unternehmen unterliegen, abhängig von Geschäftsmodell und Unternehmensgröße, einer Vielzahl von Risiken. Neben wirtschaftlichen Risiken (z. B. Verlust von wichtigen Kundinnen und Kunden oder Marktdurchdringung neuer Wettbewerber) und technischen Risiken (z. B. Störungen in Soft- und Hardware) drohen unter anderem rechtliche Risiken, die in teuren Schadensersatzforderungen münden können – unabhängig davon, ob die Gesetzesübertretung bewusst oder unbewusst passiert ist.
Nicht nur Kapitalgeber:innen wie etwa Banken setzen deshalb ein robustes Sicherheitskonzept in Form eines Enterprise Risk Managements voraus. Insbesondere der Gesetzgeber verlangt ein ganzheitliches ERM und verschärft seine Anforderungen mit zunehmenden internationalen und nationalen Regularien. NIS 2, DORA und die DSGVO stellen nur einen Auszug der aktuellen Gesetzeslage dar. Daher ist es wenig verwunderlich, dass viele Unternehmen sich durch die Vielzahl an Risikomanagement-Vorschriften überfordert fühlen.
Hinzu kommt: Risiken sind heute komplex, stark vernetzt und entwickeln sich schnell. Relevante Informationen stehen nicht immer rechtzeitig zur Verfügung, was die Einschätzung und Bewertung potenzieller Risiken erschwert. Die Folge: fehlende Transparenz über die aktuelle Risikolage, unwirksame Notfallpläne, unklare Zuständigkeiten, unzureichende Kontrollmechanismen und ineffiziente Informationsweitergabe relevanter Risikodaten innerhalb der Organisation. Oft werden Gefahren dadurch erst mit viel Verzögerung erkannt und Gegenmaßnahmen viel zu spät oder gar nicht eingeleitet. Für Unternehmen kann dies schwerwiegende, womöglich sogar existenzbedrohende Konsequenzen haben, einschließlich akuter Liquiditätsengpässe, negativer Auditergebnisse oder eines massiven Reputationsverlusts am Markt.
Risiken und Gesetzesverstöße nehmen zu – sowohl durch interne Einflussfaktoren (z. B. fehlende Kontrollinstanzen im Unternehmen oder nicht bestandene Audits) als auch externe (z. B. wirtschaftliche Schwankungen, politische Entwicklungen, regulatorische Änderungen). Vor diesem Hintergrund ist es unerlässlich, mögliche Krisensituationen frühzeitig zu identifizieren und möglichst genau zu evaluieren. Dazu müssen weitreichende Informationen eingeholt und detaillierte Risikoanalysen durchgeführt werden, die quantifizierbare Daten zu Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß sowohl einzelner als auch aggregierter Risiken beinhalten.
Damit dies gelingt, sollten Unternehmen ein effizientes Managementsystem einführen, das es erlaubt, Risikomanagement-Maßnahmen strategisch zu planen und wirksam umzusetzen. Dazu zählen z.B. klar definierte Kommunikationswege, die Einrichtung von Krisenteams und die Zuweisung von Verantwortlichkeiten für den Ernstfall. Solche Strukturen sollten nicht erst in der Krise entstehen, sondern frühzeitig geplant und idealerweise in einem spezialisierten ERM-Tool abgebildet werden. Denn wer auf Risiken mit vorbereiteten Maßnahmen reagiert, betreibt aktiven Unternehmensschutz und verhindert unnötige Strafzahlungen durch Compliance-Verletzungen – und das ist das Herzstück von professionellem Risk Management.
Grundsätzlich gilt: Ein durchdachtes Enterprise Risk Management ist für alle Unternehmen von Vorteil – unabhängig von deren Branche oder Größe. Denn jedes Unternehmen, das wachsen, sich weiterentwickeln und langfristig im Markt bestehen möchte, muss erstens seine Risiken im Blick behalten und darf zweitens die regulatorischen Anforderungen dabei nicht außer Acht lassen.
In diesem Kontext sind die folgenden Unternehmenstypen noch einmal besonders hervorzuheben:
Mittelständische Unternehmen bis hin zu großen Konzernen
Je größer das Unternehmen, desto mehr Komplexität ist es in der Regel ausgesetzt, etwa durch längere Lieferketten, vielfältigere Geschäftsbereiche und immer mehr lokalen, nationalen und internationalen Compliance-Vorgaben, die beachtet werden müssen. Dadurch steigen automatisch auch die Anzahl und die Vielfalt der Risiken.
Unternehmen in stark regulierten Branchen
Ob Pharma, Energie, Gesundheitswesen, Telekommunikation, etc. – Einrichtungen in diesen Bereichen tragen eine besonders hohe Verantwortung für das gesellschaftliche Leben und werden nicht selten als kritisch bzw. hochkritisch eingestuft. Neben branchenspezifischen Gesetzen müssen sie auch übergreifende Anforderungen wie die DSGVO oder das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz einhalten.
Als Risikomanager:in stellen Sie sich vielleicht die Frage, wie sich ein wirklich wirksames Risikomanagement in Ihrer Organisation etablieren lässt. Der Schlüssel liegt darin, Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und transparent zu dokumentieren. Eine passende Softwarelösung unterstützt Sie dabei, diesen Prozess zentral, digital und für alle Beteiligten nachvollziehbar zu gestalten.
Doch idealerweise bindet eine solche Lösung nicht nur Risikomanager:innen im klassischen Sinn, sondern auch Compliance- und Kontrollverantwortliche aktiv mit ein. Ein ganzheitliches Enterprise Risk Management Tool schafft so die Basis für ein sicheres, effizientes und vor allem regelkonformes Management von sämtlichen Governance-, Risiko- und Compliance-Prozessen.
Standardkonforme ERM-Software bietet oftmals vorhinterlegte Risikokataloge, über die Sie relevante Risiken schnell, strukturiert und einheitlich erfassen sowie bewerten können, inklusive Eintrittswahrscheinlichkeiten und potenzieller Schadenshöhe. Automatisierte interne Kontrollprozesse erlauben es Ihnen außerdem, die Wirksamkeit Ihrer Risikomanagement-Maßnahmen zu überprüfen und Ihre Geschäftsprozesse im Allgemeinen zu optimieren und sicherer zu gestalten.
Ein leistungsstarkes Risikomanagement, das all seinen Anforderungen gerecht werden möchte, kommt um den Einsatz eines spezialisierten Tools nicht herum. Mit einer professionellen Enterprise Risk Management Software schaffen Sie klare Managementstrukturen, verbessern interne Abläufe durch automatisierte Workflows und sorgen für eine klare Sicht auf die Entwicklung Ihres Risikoportfolios. Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

Erleben Sie die BIC Platform live und entdecken Sie das volle Transformationspotenzial unserer Software! In einer persönlichen Demo zeigen wir Ihnen, warum über 2.000 Kunden auf uns vertrauen – und wie wir auch Ihr Unternehmen zum Erfolg führen.
Eine gute ERM-Software ist nicht nur ein Tool zum “Häkchen-Setzen”, sondern sollte Ihre tägliche Arbeit spürbar erleichtern. Um herauszufinden, ob eine Software wirklich zu Ihrem Unternehmen passt, lohnt es, sich bei der Recherche die folgenden zentralen Fragen zu stellen:
Die DATEV eG zählt zu den größten Anbieterinnen von Business-Software und IT-Dienstleistungen in Deutschland. Mit der Einführung von BIC GRC und dessen integriertem Enterprise Risk Management gelang es dem Unternehmen, sein Risikomanagement von Grund auf zu modernisieren.
Risiken werden nun gezielt in wichtige Geschäftsprozesse und Entscheidungen eingebunden.
Statt subjektiver, qualitativer Heatmaps kommen nun quantitative Risikobewertungen zum Einsatz.
Alle GRC-bezogenen Aufgaben werden fortan zentral gesteuert.
Höchste Datenschutz- und Compliance-Standards sind sichergestellt.
BIC GRC erweist sich für uns als unverzichtbares Werkzeug. Die Umstellung auf eine allumfassende, integrierte GRC-Lösung hat nicht nur unsere Effizienz gesteigert, sondern auch das strategische und risikoorientierte Finanzmanagement bei DATEV gestärkt.
BIC Enterprise Risk von GBTEC ist eine vollintegrierte Softwarelösung für ganzheitliches Enterprise Risk Management, das strategische und operative Risiken gleichermaßen berücksichtigt. Auf einer zentralen Governance-, Risk-, und Compliance-Plattform erfassen, analysieren und verwalten Sie Risiken strukturiert – in vollem Einklang mit ihren individuellen Unternehmenszielen und Compliance-Anforderungen.
Integrierte Workflows, rollenbasierte Zugriffe und automatisierte Benachrichtigungen erleichtern Ihre tägliche Arbeit und führen zu mehr Transparenz und Effizienz in Ihren Risikomanagementprozessen. Maßnahmentracking, detaillierte Risiko- und Chancensimulation, zuverlässige Top-Risikoberichte mit belastbaren Daten: Mit BIC Enterprise Risk schaffen Sie eine fundierte Entscheidungsbasis und verankern Risikomanagement als integralen und wertvollen Bestandteil innerhalb Ihrer Organisation.

Head of Sales GRC
Gert Poglin verantwortet als Head of Sales GRC den Ausbau und die strategische Weiterentwicklung des GRC-Geschäfts bei GBTEC. Mit über zehn Jahren Erfahrung im B2B-SaaS-Vertrieb und in der Führung von Sales-Organisationen verfügt er über fundierte Expertise in komplexen Enterprise-Sales-Zyklen sowie im Aufbau nachhaltiger Kundenbeziehungen in regulierten Märkten.
Sein Fokus liegt auf der Entwicklung skalierbarer Sales-Strategien, der Führung leistungsstarker Teams und der engen Verzahnung von Sales, Consulting und Customer Success. Dabei begleitet er Kunden von der strategischen Positionierung bis zum Abschluss komplexer GRC-Lösungen und übersetzt fachliche Anforderungen in klaren Business-Mehrwert.